Dannenfels, Jagdhaus
Samstag, 12. Oktober 2019
Beginn 19.00 Uhr | Einlass 18.30 Uhr | Freie Platzwahl

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Liederabend

Jan Kobow, Tenor
Sylvia Ackermann, Hammerflügel

Programm

Franz Schubert Schwanengesang D 957
(nach Gedichten von Ludwig Rellstab und Heinrich Heine)


Liebesbotschaft 
Kriegers Ahnung 
Frühlingssehnsucht 
Ständchen 

Allegro assai es-moll aus us „Drei Klavierstücke“ D 964

Aufenthalt 
In der Ferne 
Abschied
Pause

Der Atlas 
Ihr Bild 
Das Fischermädchen 

Allegro Es-Dur aus „Drei Klavierstücke“ D 964

Die Stadt 
Am Meer 
Der Doppelgänger 
Die Taubenpost



In der Ferne - Schuberts Schwanengesang

Das Motto des diesjährigen Musikfestival Rheinhessen „In der Ferne“ entstammt der Liedsammlung „Schwanengesang“ D 957, die Franz Schubert in seinem Todesjahr komponierte. Jan Kobow, einer der wichtigen zeitgenössischen Tenöre für die Musik des 19. Jahrhunderts, wird seine große vokale Palette an Ausdruck und Farbigkeit zeigen. Begleitet wird der feinsinnige Sänger von Sylvia Ackermann, die an dem rund 200 Jahre alten Melchior-Guante-Hammerflügel auch zwei Klavierstücke von Franz Schubert spielen wird.

Im ehemaligen Schankraum des Jagdhauses gibt es nach dem Konzert die Möglichkeit auch mit den beiden facettenreichen Musikern ins Gespräch zu kommen.

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Hammerflügel von Melchior Guante, spätes 18. Jahrhundert


Eintrittskarten:
Vorverkauf: 15 Euro* | Abendkasse: 20 Euro
Ermäßigt**: VK 10 Euro* | AK: 15 Euro
**für Schüler, Studierende, Azubis, Bufdis (bis 30 J.) und Schwerbehinderte ab 70% GdB

freie Platzwahl

Kartenbestellung direkt über das Musikfestival Rheinhessen:
Telefon: 06357/ 888 0553 
Mobil: 0179/ 2363 412
Mail:
info@musikfestival-rheinhessen.de
*zzgl. einer Gebühr von 3,- Euro pro Auftrag für Bearbeitung und Versand


Vorverkauf in
Dannenfels und Kirchheimbolanden:
Tourist-Info | Oberstr. 14 | 67814 Dannenfels
Enders | Vorstadt 15-17 | 67292 Kirchheimbolanden

Veranstaltungsort:
Jagdhaus | Mittelstraße 30 | 67814 Dannenfels


Jan Kobow
Der in Berlin geborene Tenor Jan Kobow ist der Musikwelt seit seinem ersten Preis beim Leipziger Bachwettbewerb 1998 ein Begriff und hat sich seitdem insbesondere als Interpret von Barockmusik international einen Namen gemacht und ist unter John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe, Nicolaus Harnoncourt, Jos van Immerseel, Gustav Leonhard aufgetreten.
Jan Kobow hat als Solist bei ca. 100 CD-Aufnahmen mitgewirkt und neun Soloalben aufgenommen, u.a. die drei Liederzyklen Schuberts (mit Kristian Bezuidenhout und Christoph Hammer), sowie weitere Schubertlieder u.a. mit Pianisten wie Cord Garben.
Jan Kobow ist in den Bach Gesamteinspielungen vom Bach Collegium Japan, La Petite Bande und den English Baroque Soloists vertreten sowie in der Schubert-Serie von Naxos. In der Saison 2018/2019 gastiert er mit einer Opern- und CD-Produktion des Boston Early Music Festivals von Christoph Graupners Antiochus & Stratonica u.a. beim Musikfest Bremen. Weitere Engagements bestehen u.a. bei den Ettlinger Schlosskonzerten mit der Sopranistin Dorothée Mields. In seinem Wohnort Schloss Seehaus ist er Gastgeber einer sommerlichen Konzertreihe und gibt sein sängerisches Wissen bei Meisterkursen und an der Hochschule für Kirchenmusik Bayreuth weiter. Für seine künstlerischen Impulse in seiner Heimat wurde er 2016 mit der Auszeichnung „Künstler des Monats“ der Metropolregion Nürnberg geehrt.

Sylvia Ackermann
fühlt sich auf verschiedenen Tasteninstrumenten zuhause und konzertiert auf Hammerflügel, Orgel und Virginal.

Ihre Leidenschaft gilt den historischen Tasteninstrumenten und der historischen Aufführungspraxis. Ihre Ausbildung erhielt Sylvia Ackermann an den Musikhochschulen Mainz und München im Hauptfach Klavier und schloss ihr Studium mit dem künstlerischen Diplom ab. Es folgten viele Meisterkurse und Privatunterricht bei bedeutenden Pädagogen wie Menahem Pressler, Simon Gourari, Monika Leonhard, Jürgen Uhde und vielen mehr.
Neben ihrer Arbeit als Konzertpianistin und Pädagogin interessiert sich Sylvia Ackermann schon immer für fächerübergreifende Projekte - sie initiierte in München das Internationale Theaterforum, arbeitet zusammen mit Tänzern und Videokünstlern und gründete 2009 zusammen mit Georg Ott den „Claviersalon“ in Miltenberg/Main.
Der Claviersalon beherbergt eine außerordentliche Sammlung historischer Tasteninstrumente des 18. und 19. Jahrhunderts www.claviersalon.de
Für das Schubert-Programm hat sie den Flügel von Melchior Guante ausgewählt. Er wurde im frühen 19. Jahrhundert in Münster gebaut und ist ein außerordentlich klangvolles und edles Instrument.

Das Konzert wird freundlich unterstützt von Georg Ott | Historische Tasteninstrumente, Restaurierung & Konzertservice
www.claviersammlung.de

 

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