GAU-ALGESHEIM, Schloss Ardeck, Festsaal

Quartet Berlin-Tokyo

Donnerstag, 23. Juni 2022
Beginn 19.00 Uhr | Einlass 18 Uhr | Freie Platzwahl

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''Die Aufführung des Quartet Berlin-Tokyo ist aufrichtig, Begeisterung und Liebe zur Musik beeindrucken stark.''

Toshio Hosokawa

Programm

Joseph Haydn (1732 - 1809): Streichquartett G-Dur op. 33, 5 Hob. III:41
Hugo Wolf (1860 - 1903) Italienische Serenade G-Dur für Streichquartett

Pause

Gawriil Popow: Streichquartett C-Dur op. 61 „Quartett-Sinfonie“ (1951)

Das Konzert endet ca. 21.00 / 21.15 Uhr


Das Quartet Berlin-Tokyo erhielt seinen Namen auf Anregung von Toshio Hosokawa im Zuge einer Einladung zum Takefu International Music Festival. Doch steht der Name für das Quartett nicht nur für diese beiden Metropolen, viel mehr verläuft zwischen Ihnen ein Weg – und um diesen geht es den jungen Künstlern. Nicht zufällig fühlen sie sich daher der Musik Béla Bartóks verpflichtet und der von ihm angestrebten Synthese zwischen Osten und Westen.

Tsuyoshi Moriya, Violine | Dimitri Pavlov, Violine | Gregor Hrabar, Viola | Ruiko Matsumoto, Violoncello

Das Quartet Berlin-Tokyo gründete sich 2011 aus Studierenden der beiden Berliner Musikhochschulen und konnte bereits wenige Monate später seinen ersten Erfolg beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München 2012 verbuchen, als es mit dem Förderpreis der Jeunesses Musicales Deutschland ausgezeichnet wurde. Kurz danach, in 2014, wurde das Ensemble mit dem ersten-und-Publikumspreis beim Orlando International String Quartet Competition geehrt.

Unter ihren anderen Preisen zählen der zweite-und-Publikumspreis beim Internationalen »SalieriZinetti« Wettbewerb in Verona, zweite Preis der Young Concert Artist Audition in New York, dritten Preis des Internationalen Wettbewerbs »Franz Schubert und die Musik der Moderne« in Graz, den Zweiten Preis sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation von Carl Nielsen beim Carl Nielsen International Chamber Music Competition in Copenhagen, dritten Preis der ''International Joseph Joachim Chamber Music Competition'', und Sonderpreis ''Prix Irène Steels-Wilsing'' der ''Quatuors à Bordeaux'' String Quartet Competition in Frankreich.

Zuvor erhielt das Quartet Berlin-Tokyo verschiedene Stipendien, darunter von der Matsuo Academic Foundation Tokyo und der Ottilie-Selbach-Redslob-Stiftung. Im Oktober 2014 wurde das Ensemble noch mit einem Stipendium der Irene Steels-Wilsing Stiftung ausgezeichnet und wurde 2015 »HSBC Laureates« des Aix en Provence Festivals in Frankreich. Das Ensemble konzertierte bereits auf vielen nationalen und internationalen Konzertpodien und war unter anderem in der Hamburger Laeiszhalle, der Berliner Philharmonie und dem Concertgebouw Amsterdam zu Gast.

Zudem wurden die vier jungen Musiker von namhaften Festivals eingeladen, wie dem Oslo Kammermusikfestival, dem Takefu International Music Festival, Heidelberger Frühling und Davos Festival in der Schweiz.

Musikalische Anregungen erhielt das junge Ensemble von Oliver Wille, David Alberman, András Keller, Gerhard Schulz, Hartmut Rohde, Johannes Meissl, Jean-Guihen Queyras, Heime Müller, Eberhard Feltz, Artemis Quartet und Arditti Quartet.

Seit 2014 hält das Quartett eine Residenz im Fukinoto Konzert Saal von Rokkatei in Sapporo, Japan. Während dieser Zeit produzierten sie CD-Aufnahmen von sämtliche Streichquartette von Béla Bartók und op.76 von Joseph Haydn.


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Veranstaltungsort:

Schloss Ardeck, Festsaal | Schlossgasse 12 | 55435 Gau-Algesheim  

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