Dannenfels, Jagdhaus

Samstag, 12. Oktober
| 19 Uhr | Einlass 18.30 Uhr | Freie Platzwahl

 

http://www.musikfestival-rheinhessen.de/redaxo/index.php?rex_media_type=rex_mediapool_maximized&rex_media_file=musikfestival_rheinhessen_29_u_30_9_18_sergey_markin.jpeg

 

Liederabend

Jan Kobow, Tenor
Sylvia Ackermann, Hammerflügel

Programm

 

Programm:

Fehlt!!!!!!!!!!!


 

Eintrittskartenpreise:

 

Vorverkauf: 15 Euro* | Abendkasse: 20 Euro

freie Platzwahl

Kartenbestellung direkt über das Musikfestival Rheinhessen:

per Telefon: 06357/ 8880552   Mobil: 0179/ 2363 412

per Mail: info@musikfestival-rheinhessen.de 

*Die VVK-Preise direkt über das Musikfestival Rheinhessen verstehen sich zzgl. einer Gebühr von 2,- Euro pro Karte für Bearbeitung und Versand

Vorverkauf in Dannenfels und Kirchheimbolanden:

 

Tourist-Info | Oberstr. 14 | 67814 Dannenfels

Enders | Vorstadt 15-17 | 67292 Kirchheimbolanden

Veranstaltungsort:

Jagdhaus | Mittelstraße 30 | 67814 Dannenfels

Ermäßigter Eintrittspreis**: VVK 10 Euro* | AK: 15 Euro

**für Studierende u. Auszubildende bis 30 Jahre, Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte ab 70% GdB


 

Jan Kobow

Der in Berlin geborene Tenor Jan Kobow ist der Musikwelt seit seinem ersten Preis beim Leipziger Bachwettbewerb 1998 ein Begriff und hat sich seitdem insbesondere als Interpret von Barockmusik international einen Namen gemacht. Einladungen in viele Länder zeugen davon, u.a. von Masaaki Suzuki, John Eliot Gardiner, Sigiswald Kuijken, Philippe Herreweghe, Nicolaus Harnoncourt, Lars Ulrik Mortensen, Frans Brüggen, Jos van Immerseel, Gustav Leonhard etc.

Jan Kobow hat als Solist bei ca. 100 CD-Aufnahmen mitgewirkt und schon neun Soloalben aufgenommen, u.a. die drei Liederzyklen Schuberts (mit Kristian Bezuidenhout und Christoph Hammer), aber auch Lieder von Mendelssohn, Seckendorff, Johann Krieger, Carl Loewe, John Dowland sowie weitere Schubertlieder u.a. mit Pianisten wie Cord Garben oder Ludger Rémy.

Jan Kobow ist in den Bach Gesamteinspielungen vom Bach Collegium Japan, La Petite Bande und den English Baroque Soloists vertreten sowie in der Schubert-Serie von Naxos. In Kürze erscheinen Lieder und Duette von Erasmus Kindermann mit der Sopranistin Ina Siedlaczek und dem United Continuo Ensemble.

In der Saison 2018/2019 gastiert Jan Kobow mit einer Opern- und CD-Produktion des Boston Early Music Festivals von Christoph Graupners Antiochus & Stratonica u.a. beim Musikfest Bremen. Weitere Engagements bestehen bei den Ettlinger Schlosskonzerten mit der Sopranistin Dorothée Mields, beim Fränkischen Sommer, bei den Konzerten auf Schloss Jezeří (Tschechien) und im Goethetheater Bad Lauchstädt zusammen mit Udo Samel und Daniel Heide (Schubert „Schwanengesang“) sowie beim Wittenberger Renaissancemusik-Festival.

In seinem Wohnort Schloss Seehaus ist er Gastgeber einer sommerlichen Konzertreihe und gibt sein sängerisches Wissen bei Meisterkursen und an der Hochschule für Kirchenmusik Bayreuth weiter. Für seine künstlerischen Impulse in seiner Heimat wurde er 2016 mit der Auszeichnung „Künstler des Monats“ der Metropolregion Nürnberg geehrt.

 

Sylvia Ackermann fühlt sich auf verschiedenen Tasteninstrumenten zuhause und konzertiert auf Hammerflügel, Orgel und Virginal.
Ihre Leidenschaft gilt den historischen Tasteninstrumenten und der historischen Aufführungspraxis. An den Original-Instrumenten arbeitet Sylvia Ackermann kontinuierlich an der Entwicklung eines lebendigen und differenzierten Anschlags, der für das Spiel auf den vielfältigen und so unterschiedlichen historischen Tasteninstrumenten absolut erforderlich ist.

Ihre Ausbildung erhielt Sylvia Ackermann an den Musikhochschulen Mainz und München im Hauptfach Klavier und schloss ihr Studium mit dem künstlerischen Diplom ab. Es folgten viele Meisterkurse und Privatunterricht bei bedeutenden Pädagogen wie Menahem Pressler, Simon Gourari, Monika Leonhard, Jürgen Uhde, Jakob Lateiner, Maria Jäger-Jung und vielen mehr.

Neben ihrer Arbeit als Konzertpianistin und Pädagogin interessiert sich Sylvia Ackermann schon immer für fächerübergreifende Projekt - sie initiierte in München das Internationale Theaterforum, arbeitet zusammen mit Tänzern und Videokünstlern und gründete 2009 zusammen mit Georg Ott den „Claviersalon“ in Miltenberg/Main.
Der Claviersalon beherbergt eine außerordentliche Sammlung historischer Tasteninstrumente des 18. und 19. Jahrhunderts. Mit außergewöhnlichen Konzertprogrammen und Ideen abseits des Mainstreams, wird dem Publikum der faszinierende und einmalige Klang der Original-Instrumente näher gebracht. www.claviersalon.de

Sylvia Ackermann spielt jeweils die passenden Original-Instrumente der Epoche.

Für das Schubert-Programm hat sie den Flügel von Melchior Guante ausgewählt. Er wurde im frühen 19. Jahrhundert in Münster gebaut und ist ein ausserordentlich klangvolles und edles Instrument.

 

Das Konzert wird freundlich unterstützt von Georg Ott | Historische Tasteninstrumente, Restaurierung & Konzertservice

 

 

 

Hammerflügel von Melchior Guante, 5 1/2 Oktaven, spätes 18. Jahrhundert

Melchior Guante (1759 – 1845), eröffnete 1792 sein Instrumentenbau-Gewerbe zu Münster in Westfalen und übertrug das Geschäft 1815 an Heinrich Niemann, Melchior Guante war wohl Schüler von Johann Andreas Stein. Seine Instrumente sind aufwendig gestaltet und besonders solide gebaut.

Deutsche Prellzungenmechanik mit Holzkapseln, ohne Fänger in der Tradition Johann Andreas Stein. Die Ausstattung   des Instruments mit sehr feinem Mahagoni und umlaufenden vergoldeten Messingleisten war um 1800 die Luxusausführung eines Hammerflügels, welche nur einem ausgespochen zahlungsfähigem Kundenkreis vorbehalten war. 

www.claviersammlung.de

 

 

Zurück zur Programmübersicht